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Die Lange Nacht der offenen Kirchen beginnt in Bonn erstmals und vorab an der Synagoge: Zeichen der engen Verbindung von Juden- und Christentum (Foto: J. Gerhardt)

Freitag, 18. Juni 2021: 16.00-17.00 Uhr

Lange Nacht der offenen Kirchen 2021 erstmals mit der Bonner Synagoge: Auftakt vorab um 16.00 Uhr

Im Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" setzt die Nacht der offenen Kirchen in Bonn ein besonderes Zeichen: erstmals ist die Synagoge dabei. Vor dem Schabbat lädt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit dort zur Begegnung.

Von 16.00 bis 17.00 Uhr gibt es Musik vor der Synagoge an der Tempelstraße und die Möglichkeit, in kleinen Gruppen das jüdische Gotteshaus mit einer Führung zu besichtigen. Aus Sicherheitsgründen ist eine Teilnahme an der Führung nur mit Anmeldung vorab bei der Christlich-Jüdischen Gesellschaft (GCJZ) möglich: info@gcjz-bonn.de (Anmeldung bitte bis Freitag 11. Juni, Teilnahme mit Ausweis und Coronatest)

Georg Brinkmann  & Bernd Spehl spielen Klezmer

Vor der Synagoge begrüßen die Gäste der Kirchennacht das Duo Georg Brinkmann (Klarinette) & Bernd Spehl (Akkordeon) musikalisch mit Klezmer und mehr. Um 16.00 Uhr gibt es ebenfalls vor der Synagoge eine kurze Eröffnung durch den Vorstand der Synagogengemeinde und der GCJZ.

„Zeichen setzen gegen Antisemitismus"

Die Teilnahme der Bonner Synagoge als Gast bei der Langen Nacht der offenen Kirchen soll die enge und unlösbare Verbindung von Juden- und Christentum deutlich machen und ist in diesen Tagen auch ein Zeichen gegen jede Form von Antisemitismus setzen", erklärt der Vorstand der Christlich-Jüdischen Gesellschaft in Bonn, Oleg Goloborodskyy, Dr. Elmar Struck und Pfarrer Joachim Gerhardt. Dass die Kirchennacht an und mit der Synagoge früher beginnt, erinnert uns auch daran, dass die ersten christlichen aus den jüdischen Gemeinden entstanden sind, das Judentum also vor dem Christentum da war."  Während ab 18.00 Uhr weit über 40 Kirchen in Bonn zur Langen Nacht der offenen Kirchen einladen, beginnt in der jüdischen Gemeinde wie jeden Freitagabend dann der Schabbat mit einem festlichen Essen im Kreis der Familie.

Das bundesweite Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" erinnert an die prägende jüdische Geschichte und die erste Erwähnung einer jüdischen Gemeinde im heute deutschsprachigen Raum im Jahr 321 nach Christus in Köln.

ger / 01.06.2021


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